Arbeit mit Menschen in Not

Warum ich helfen will

Die Traurigsten Menschen versuchen immer mit all ihrer Kraft, die anderen glücklich zu machen. Denn sie wissen wie es ist, sich vollkommen unnütz zu fühlen und sie sollen nicht, dass jemand anders sich auch so fühlt

-Robin Williams-

Als ich alles in meinem Leben hatte, lag mein Fokus auf meinem eigenen Erfolg und Wohlbefinden. Aber das Leben hat seine eigenen Bedingungen. Innerhalb kurzer Zeit habe ich alles verloren. Mein Geschäft, meine Familie, mein Selbstvertrauen, mein Selbstwertgefühl. Ich war gebrochen und nutzlos, deprimiert und verloren. In meiner tiefsten Trauer und meinem tiefsten Schmerz konnte ich andere SEHEN.

Das ist Gerald aus Wien.

Ich traf ihn, als ich nach Obdachlosen suchte, um Winterausrüstung und Kleidung zu verteilen, die ich für sie bekam. Er ist 192 cm groß. Als ich ihn traf, war er nur 60 kg schwer, einschließlich des Gewands, den er trug.

Er war Drogenabhängig und Tablettenabhängig. Daher fasste ich all meinen Mut zusammen, um mit ihm aus dieser Krise zu kommen. Ich muss aber gestehen, dass ich etwas Angst hatte. Weil ich damit nicht vertraut bin.

Ich traf mich jede Woche mit ihm, um Essen und Lebensnotwendigkeiten für ihn zu kaufen. Während der Woche haben wir auch viel telefoniert. Ich bin kein professioneller Berater für Drogenabhängigkeit. Aber ich wurde ein Freund für ihn, dem er vertrauen und auf den er sich verlassen konnte.

Gemeinsam haben wir es geschafft, sein Leben wieder in Ordnung zu bringen. Heute ist er völlig suchtfrei und hat sein Leben in Ordnung.

Ich fand meine Freude und meinen Frieden darin, anderen Menschen zu helfen.

Wenn ich aufhöre, mich auf mich selbst zu konzentrieren, wenn ich aufhöre, andere zu beurteilen, finde ich Heilung für meine Seele.

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